Ein Nachmittag voller Inspiration und Praxisbezug
Der Innovationday stand auch in seiner zweiten Ausgabe ganz im Zeichen von Praxisnähe und Austausch. Nach der Begrüssung durch Stefan Lienhard, CEO des digital health center bülach, folgte die Keynote von Prof. Dr. Yoshija Walter (Kalaidos Fachhochschule Schweiz). Er zeigte eindrucksvoll, wie künstliche Intelligenz und emergente Technologien den Klinikalltag verändern können.
Mit dem anschliessenden Einblick in den „Digital Health Report 2025/26” präsentierte Prof. Dr. Alfred Angerer (ZHAW) aktuelle Erkenntnisse zum Digitalisierungsgrad des Schweizer Gesundheitswesens mit der klaren Botschaft, dass es zwar Nachholbedarf gibt, aber auch enorme Chancen für gezielte Innovationen bestehen.
„Unser Ziel ist es, Brücken zu schlagen zwischen Idee und Umsetzung, zwischen Technologie und Praxis. Der Innovationday zeigt, dass das gelingt, wenn Menschen zusammenkommen, die wirklich etwas verändern wollen.”
Der Markt der Möglichkeiten bot Innovation zum Anfassen und Testen
An zehn themenspezifischen Stationen präsentierten rund 25 Ausstellende aus der Digital-Health-Branche ihre Lösungen. Unter den Fokusthemen fanden sich Robotik im Gesundheitswesen, Smart Data und Interoperabilität, Klinik- und Praxisprozesse, Patient:innen im Fokus sowie intelligente Ressourcensteuerung und «Adminimierung».
Die Teilnehmenden konnten Technologien wie Assistenzroboter, smarte Tools oder Prozessautomatisierungen direkt ausprobieren, live anschauen und sich mit den Ausstellenden über konkrete Einsatzmöglichkeiten austauschen.
Viele Besucher:innen betonten, wie wertvoll der Austausch zwischen Leistungserbringern und Innovatoren sei – gerade, weil der Innovationday den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis konsequent lebe.
Fazit: Ein starkes Signal für die Branche
Der Nachmittag endete mit einem Networking-Apéro, bei dem sich einmal mehr zeigte, wie gross der Wunsch nach offener Zusammenarbeit im Gesundheitswesen ist. Der Innovationday hat bewiesen, dass praxisnahe Innovationen dann entstehen, wenn verschiedene Perspektiven zusammenkommen und genau diese Begegnungen fördert das dhc mit diesem Format.




